In der Bundeshauptstadt Berlin zeigt sich derzeit ein bemerkenswerter Wandel: Laut aktuellen Angaben erleben Bezirke wie Mitte und Friedrichshain‐Kreuzberg einen deutlichen Zuwachs an Technologie‑ und Start‑up‑Unternehmen. In der vergangenen Woche gab Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz bekannt, dass im Zeitraum 2023‑25 über 120 Millionen Euro Fördermittel speziell für innovative Gründungen in der Hauptstadtregion ausgelobt werden. Die Landesregierung unter Franziska Giffey setzt dabei auf eine Kombination aus günstigen Büroflächen, einem starken Netz an Forschungsinstituten und einer lebendigen internationalen Community.
Viele Gründerinnen und Gründer berichten, dass die Zusammenarbeit mit Universitäten wie der Humboldt‐Universität zu Berlin oder der Technische Universität Berlin heute schneller und praxisnäher sei als vor fünf Jahren: Mentoring‑Programme und Inkubatoren haben nach Ansicht der Szene deutlich Fahrt aufgenommen. Gleichzeitig prüfen Stadtverwaltung und Senat neue Regelungen, um Mietpreise im Bürobereich zu stabilisieren und die Konkurrenz zu großen Metropolen wie München oder London weiter aufzuholen.
Für Berlin heißt das: Nicht länger nur Touristenziel und Regierungssitz, sondern ehrgeiziger Tech‑Standort mit internationalem Anspruch. Die Entscheidung mehrerer US‑Investoren, in den kommenden zwölf Monaten Niederlassungen in Berlin zu eröffnen, unterstreicht diesen Trend. Beobachter werten das als eine mögliche Zäsur – weg vom klassischen Dienstleistungsprofil, hin zu einer eigenständigen Innovationsmetropole. Klar ist: Berlin steht vor einer Phase, in der nicht nur Geschichte, sondern auch Zukunft geschrieben wird.
SPANNENDER UMSCHWUNG IN BERLIN